Books can be deceiving (A Library Lovers Mystery 1) – Jenn Mckinlay

rezension-2Nachdem ihr Verlobter sie betrogen hat, ist Lindsey Norris ihrer besten Freundin aus Collegetagen, Beth, nach Briar Creek gefolgt und hat dort die Stelle als Direktorin der örtlichen Bücherei übernommen, in der auch Beth als Kinderbibliothekarin arbeitet. Beth ist nicht nur leidenschaftliche Bibliothekarin, sondern arbeitet auch bereits seit Jahren an einem Kinderbuch, welches ihr Freund – Rick, selbst bekannter und mehrfach ausgezeichneter Kinderbuchautor, der auf einer der Inseln unweit von Briar Creek lebt – mehrfach als dilettantisch belächelt und ihr von der Veröffentlichung abgeraten hat. Als nun die Verlagslektorin Sydney Carlisle nach Briar Creek kommt, entscheidet sich Beth dennoch Sydney das Buch zu zeigen. Bei diesem Gespräch finden Beth und Lindsey allerdings heraus, das Rick einen ganz anderen Grund hatte um Beth von der Veröffentlichung ihres Buches abzuhalten. Ausser sich vor Wut lässt sich Beth – Lindsey im Schlepptau – von Captain Mike Sullivan im Wassertaxi zu Ricks Insel schippern, dort finden die drei allerdings nur noch Ricks Leiche – erstochen. Der Polizeichef kürt Beth sofort zur Hauptverdächtigen und macht keine Anstalten weitere Ermittlungen anzustellen, so ist es an Lindsey den Mörder zu finden und Beth zu entlasten…

„Books can be deceiving“ ist der Auftakt der „Library Lovers Mystery„-Serie von Jenn Mckinlay und meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Ich bin beim Stöbern auf Amazon auf dieses Buch bzw diese Reihe gestoßen und da ich alles, was mit Büchern zu tun hat, liebe, musste ich das Buch sofort kaufen und war voller Erwartung als ich es dann in den Händen hielt. Ich wurde nicht enttäuscht: Das Buch besticht durch eine gut durchdachte mit Humor gesprenkelte Handlung, die flott voranschreitet und am Ende alle losen Fäden logisch verknüpft.

Auch wenn einige Charaktere etwas klischeehaft wirken, sind die Figuren doch mit viel Liebe ausgearbeitet und großteils sympathisch. Da ist Protagonistin Lindsey, die nach dem Studium erstmal als Archivarin in einer renommierten Bibliothek tätig war und nach Briar Creek gekommen ist, nachdem sie ihren Job verloren hat und dann auch noch von ihrem Verlobten betrogen wurde. Als Direktorin der Bücherei versucht sie frischen Wind in das Geschehen zu bringen und gründet dazu zb einen Buch & Handarbeits-Club. Ihre Freundin Beth geht voll darin auf, Kindern das Lesen näher zu bringen und verkleidet sich für ihre Vorlesestunden gerne mal als Teekanne, Spinne und was ihr gerade sonst so einfällt.  Nicht nur Lindsey und Beth, sondern auch die Personen ihres Buch & Handarbeit-Clubs sowie viele der anderen Bewohner von Briar Creek (Creeker werden sie im Buch mehrfach genannt) sind so einnehmend, dass sie einem sofort ans Herz wachsen und man unbedingt wissen will, wie es mit ihnen weitergeht.

Da „Books can be deceiving“ eines meiner ersten englischen Bücher war, war ich sehr dankbar für den recht simplen Schreibstil und das Verzichten auf Dialekte und Slang (obwohl es trotzdem nicht unbedingt für „Anfänger“ geeignet ist). So konnte  – trotz der „Fremdsprache“ – ein guter Lesefluss aufkommen. Bei Jenn Mckinlays anschaulichen, aber unkomplizierten Beschreibungen fühlt man sich sofort nach Briar Creek versetzt.

Ich habe dieses Buch sehr genoßen (inzwischen auch schon mehrmals gelesen)! Ein spannender, humorvoller Serieneinstieg voller interessanter Charaktere und einer flotten, schlüssigen Handlung beschert Jenn Mckinlay direkt die volle Punktzahl!

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