Due or Die (A Library Lovers Mystery 2) – Jenn Mckinlay

rezension-2Auch der Winter in Briar Creek hält für Lindsey Norris und ihre Freunde viel Aufregung bereit: Nicht nur hält das Friends of the Library Committee, eine Gesellschaft, die die Bibliothek in vielerlei Hinsicht unterstützt, Wahlen für den Vorsitz ab, die zu Ungunsten des langjährigen Vorsitzenden Bill Stint und zu Gunsten der Krankenschwester Carrie Rushton ausgehen, auch wird ein kleiner Welpe in der Buchklappe der Bücherei ausgesetzt. Nun hat Lindsey nicht nur mit den Anfeindungen Bill Stints und seiner Anhängerin Marjorie Bilson zu kämpfen, die Wahl manipuliert zu haben, sondern muss sich auch noch um einen kleinen Hund kümmern… und als wäre das noch nicht genug wird kurz nach der Wahl Carries unangenehmer Ehemann Marcus Rushton erschossen in seinem Fernsehsessel aufgefunden und Carrie wird natürlich sofort zur Hauptverdächtigen. Während die Ermittlungen anlaufen, nimmt Lindseys Vermieterin Nancy, die ebenso wie Lindsey von Carries Unschuld überzeugt ist, auch Carrie bei sich auf. Dann zieht auch noch ein Nordoststurm auf, der Chaos und Stromausfälle verursacht, während ein Killer immer noch auf freien Fuß ist.

Im zweiten Band der „Library Lovers“-Reihe treibt Jenn Mckinlay nicht nur die Geschichte von Lindsey, ihren Freunden und ihrem Schwarm Sully voran, sondern führt auch neue Charaktere ein: Bill Stint, ein wohlhabender älterer Gentleman, der schon seit Jahren den Vorsitz der Friends of the Library führt und seine Abwahl persönlich nimmt. Sein Neffe Edmund Stint, der die Übellaunigkeit seines Onkels mit Charme wettzumachen versucht und ein Auge auf Lindsey geworfen hat. Carrie Rushton ist eine Seele von Mensch, die sich für andere aufopfert – im Gegensatz zu ihrem Ehemann Marcus, einem ewig missgelaunten Invaliden, der sich für einen Pascha hält. Dann da ist dann noch Marjorie Bilson, langjährige Verehrerin von Bill Stint, von der man sagt, dass sie nicht alle Tassen im Schrank hat und die nun Lindsey ins Visier nimmt. Und nicht zu vergessen der junge Welpe Heathcliff, den jemand in die Buchrückgabe-Klappe der Bücherei gesetzt hat und der Lindseys Leben ebenfalls durcheinander wirbelt…

Mckinlay schreibt in gewohnt flüssiger Manier und bringt es fertig, sowohl den altbekannten als auch den neuen Figuren genug Raum einzuräumen, so dass alle Charaktere gut beleuchtet werden. Auch der Humor kommt wie im ersten Band nicht zu kurz, dafür sorgen vor allem Lindseys Freundin Beth (die für ihre Vorlesestunden gern im Kostüm erscheint), die Damen des Crafternoon Clubs und der kleine Welpe, den sie Heathcliff taufen. Das manche Charaktere wie Bill Stint oder die durchgeknallte Marjorie eher antipathisch sind, wirkt sich dabei nicht negativ auf das Buch aus – eher wirken Mckinlays Bücher glaubwürdiger, wenn nicht alle Charaktere Sympathieträger sind.

Die Handlung von „Due or die“ ist wieder sehr fesselnd, einige der „Stromausfall im Schneesturm“-Momente bescheren einem sogar ein bisschen Gruselgänsehaut. Für mich war auch der zweite Band der Reihe wieder ein wunderbares Lesevergnügen und ich hoffe auf viele weitere Bände. 4 von 5 Punkten für den zweiten Ausflug nach Briar Creek:

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