Bücherfrust statt Leselust – Wenn die Sammelwut zum Platzproblem wird

Ich bin ja jemand, der nicht nur gerne liest, sondern auch Bücher sammelt, besser gesagt ich horte Bücher wie andere Leute Tupperdosen.

Manche kennen das vielleicht, dass man Bücher nicht nur einfach lesen, sondern sich mit ihnen umgeben, ja beinahe eingraben möchte. Genau so ein Hoarder bin ich. Und was wünscht sich eine solche Person zu Weihnachten? Bücher, was sonst…

Aber – und das kennen bestimmt auch einige – irgendwo müssen diese Bücher dann auch hin und irgendwann merkt man, dass die Regale schon voll sind. Tja, was nun? Umschlichten? Schon erledigt. Unterm Bett stapeln? Aussortieren? Ähm dann doch lieber ein neues Regal… Daraus ergeben sich gleich noch mehr Fragen? Wohin soll das Regal? Wie groß soll es sein? Welche Bücher kommen dann dort hin? Brauche ich einen Architekten dazu? Oder sollte ich vielleicht gleich einen Anbau am Haus planen? So ne eigene Bibliothek wäre schon nett… Dann ist man mit diesen Überlegungen so beschäftigt (oder in meinem Fall oft auch gefrustet), dass man gar keine Zeit oder Lust hat etwas von den gehorteten Schätzen zu lesen.

wishlistIch bin gerade (wieder) an dem Punkt angekommen, wo mehr Bücher als Regal vorhanden sind und ich mir alle diese Fragen stellen muss – denn von den liebevoll gehorteten Geschichten trenne möchte ich mich nicht. Für mich – vielleicht kann das der/die eine oder andere nachvollziehen – wäre das als würde ich langjährige Freunde rausschmeissen. Allerdings kommen mit der Zeit immer wieder neue „Freunde“ dazu, die man nicht missen möchte (oder noch gar nicht gelesen hat). Also ratet mal, wessen Weihnachtswunschliste sich soeben um ein Regal erweitert hat…

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6 Comments

  1. „Ich bin ja jemand, der nicht nur gerne liest, sondern auch Bücher sammelt, besser gesagt ich horte Bücher wie andere Leute Tupperdosen.“ Herrlich, darüber musste ich ziemlich lachen eben. 😀

    Ein neues Regal wünsche ich mir auch. Allerdings würde mir das momentan nichts bringen, denn mein WG-Zimmer ist voll. Einfach voll. Da brauche ich auch nichts umstellen.

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    1. Liebe Michaela, danke für den ersten Kommi auf meinem Blog 😀
      Ich weiß, was du meinst, ich habe auch 3 Jahre lang in einer WG gewohnt und mein Zimmer dort war mit meinem ganzen Kram so eng, dass man sich beim Umdrehen schon beinahe irgendwo gestoßen hat. Damals habe ich tatsächlich viele meiner Bücher unterm Bett gestapelt und dabei hatte ich nicht halb soviele wie jetzt… 😉 Inzwischen habe ich meinen eigenen Stock in meinem Elternhaus, was mir viel mehr Platz bietet als in der WG, allerdings ist über die Jahre mein Sammelsurium auch enorm angewachsen somit ist Platz auch hier ein knappes Gut… nächstes Jahr muss ich hier vielleicht Zwischenwände einbauen um dann alles unterzubringen *hach*

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  2. Ich hab sie lange nicht mehr gezählt, aber es dürften so um die 700 (ohne Ebooks) sein. Ob das viel ist, liegt halt im Auge des Betrachters… Ich hab mir vorgenommen in den Weihnachtsfeiertagen mal wieder ne Zählung vorzunehmen, wenn ich sie sowieso umschlichte. Eine eigene Bibliothek wäre schon ein Traum 😀 Wie viele Bücher nennst du denn dein eigen?

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