Rotten to the Core (Orchard Mystery 2) – Sheila Connolly

rezension-2Nachdem sich Meg Corey von der Mordermittlung um ihren Exfreund Chandler erholt und beschlossen hat in Granford zu bleiben um es mit dem Obstgarten zu versuchen, ist etwas Ruhe eingekehrt. Meg hat angefangen einige Kurse am örtlichen College zu besuchen um etwas über Agrikultur zu lernen, was ihr mit den Apfelbäumen helfen soll, hat auf Anraten des Professors eine Studentin als Manager für den Obstgarten gewonnen und genießt ansonsten den Frühling in der Kleinstadt. Die Ruhe hat allerdings ein Ende als wieder ein Toter auf ihren Grundstück gefunden wird. Der Tote Jason Miller, der Meg gänzlich unbekannt ist, war Student und Umweltaktivist, der mit einem Pestizid vergiftet wurde, welches sich in einer Scheune auf dem Grundstück findet und Megs Versuche den Detective der State Police zu überzeugen, dass sie von der Existenz des Pestizids nichts wusste, sind nicht von Erfolg gekrönt. Was bleibt Meg anderes übrig, als selbst Fragen zu stellen…

Sheila Connolly behält auch im zweiten Band ihren flüssigen Schreibstil und ihre anschaulichen Beschreibungen bei, ich fand es wieder sehr einfach, sich die Menschen und die Szenerie vorzustellen und ein Gefühl für die handelnden Personen zu bekommen. Es gibt ein Wiedersehen mit einigen aus dem ersten Band eingeführten Charakteren, wie Seth Chapin, Megs Nachbar, und dessen Schwester Rachel. Auch einige neue Charaktere werden eingeführt, die großteils sympathisch wirken, so zB Bree, die Studentin, die von Meg als Manager für den Obstgarten eingestellt wurde.

Meg selbst hat sich während der Vorkomnisse in Band 1 weiter entwickelt, nicht nur hat sie beschlossen in Granford zu bleiben, sie will sich auch der harten Arbeit als Obstlandwirtin stellen. Dass sie davon keine Ahnung hat, kann sie davon nicht abhalten. Auch dass sie eine zweite Leiche findet – schon wieder auf ihrem Grundstück – bringt ihren Entschluss nicht ins Wanken. Dummerweise ist sie wieder die Hauptverdächtige und außerdem liegt ihr eine gewisse Neugierde im Blut und so beginnt Meg ein zweites Mal ermitteln, während sie versucht die Renovierung voranzutreiben und alles über Äpfel, Anbau und Pflanzenschutz zu lernen. Schließlich lag die Leiche auf ihrem Grund und Boden und die Polizei hat sich längst auf Meg als Täterin eingeschossen, wodurch sie auch gezwungen ist, selbst nach dem richtigen Täter zu suchen. Allerdings ist Meg vernünftig genug, im kritischen Moment die Polizei zu alarmieren statt – wie so viele ihrer „KollegInnen“ – einfach blind drauflos zu preschen. Der Krimianteil ist spannend und hat mir gut gefallen, noch interessanter allerdings fand ich wieder die Renovierung und Megs Ehrgeiz in Sachen Obstgarten – was teilweise auch wieder sehr humorig ist, zB wie Meg das erste Mal auf einem Traktor sitzt 😀

Mir hat Rotten to the Core unheimlich gut gefallen, weil es spannend und erheiternd zugleich ist, man erfährt wieder ein wenig mehr über Meg, Seth und Rachel, was wieder neugierig macht, wie es mit ihnen wohl weitergeht. Ich hatte das Buch innerhalb weniger Stunden durchgelesen und war direkt enttäuscht als es zu Ende war – volle Punktzahl dafür!

 

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